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1. Savski Polumaraton – Zagreb – 01.03.2009

März 9, 2009 · 1 Kommentar

Ein Halbmarathon im Marathontempo soll es eigentlich sein. Aber: da Streckenfuehrung „Soft“-Cross und die ersten Haelfte heftigster Gegenwind… wird da wohl nix draus, bzw. macht keinen Sinn, damit ich nicht unnoetig eine Woche vor Marathon ans Limit gehen muss. Also, schaumerma, wie’s so laeuft!

Die Bedingungen (bis eben auf den Wind, der erst 10min vor Start einsetzt) sind allerdings klasse: sonnig, 10°C (erster Lauf in kurzer Hose in diesem Jahr), 220 Starter. Dann: heute das erste Mal, dass dieser Fruehjahrshalbmarathon von unserem Klub (www.aksljeme.com) organisiert wird. Und ich auch im Orga-Team! Allerdings eher im Hintergrund – als Webmaster, denn ich habe Online-Registrierung, -Ergebnislisten und -Urkundendownload programmiert. Recht gut geworden ist das – denke ich. Als speziellen Service platzieren wir auf jeder Urkunde sogar ein persoenliches Bild des Laeufers aus dem Rennen – das gab’s in Kroatien wahrscheinlich noch nie.

Hier (m)ein Beispiel:
dipl_savski2009

Nun aber zum Lauf selbst (auch wenn das Drumherum, was ich mit dem Laufen verbinde, hier auch mal beschrieben werden musste – finde ich): Spomenko wird mein Partner heute im Kampf gegen den Wind. Dabei hat er sichtbare Vorteile, da ich eben ein groesseres Windschild bin als er ;-) .
savski_1_mspom

Vorteile, Nachteile, alles egal heute, wir hatten viele gemeinsame prima Trainingseinheiten und jetzt wirds auch noch ein prima Lauf zusammnen.

Am Anfang sind wir recht flott unterwegs, etwa 4:10min/km. Dabei wird’s wahrscheinlich nicht bleiben, denn im Moment laufen wir noch im Pulk einer groesseren Gruppe. Die zieht sich immer weiter auseinander und zerfaellt nach und nach in 4 oder 5 Minigruppen mit 2 oder 3 Laeufern. Wir sind eine davon und stemmen nun alleine den Windwiderstand.

Nach 7-8km wirds echt muehsam und wir sehnen nun die Bruecke herbei, die wir auf der Streckenhaelfte ueberqueren, um dann auf der anderen Flußseite mit Rueckenwind zurueckzulaufen.
savski_1

Geschafft, die Bruecke ist erreicht, es geht nun zurueck, Rueckenwind. Ich bin mueder als erwartet, der Wind hat doch machtig auf meinem Brustkrob gedrueckt und mir, natuerlich nicht ganz aber doch etwas, den Atem genommen.

Ich lass es locker angehen auf der zweiten Haelfte und gehe davon aus, dass ich mich so etwas erhole. Spomenko zieht langsam davon. Soll er ruhig, er will ja auch eine sub 1:30 laufen heute, das waere neue Bestzeit fuer ihn. „Das schafft er locker“, denke ich.

Ich laufe weiter mein Tempo, was einerseits nicht sehr schwer ist (sind ja bloss noch ein paar Kilometer), andererseits… hmm… so richtig leicht ist’s heute aber auch nicht. Kann am Gegenwind gelegen haben oder vielleicht ist’s auch der Untergrund? Im Moment hab’ ich fuer den Marathon naechste Woche jedenfalls noch kein richtig gutes Gefuehl. „Wie soll ich denn da mit neuer Bestzeit finishen, wenn ich heute auf den 21km schon so durchhaenge?“

Naja, in einer Woche kann einiges passieren.
Nun aber, die letzten beiden Kilometer lege ich nochmal ‘ne Schippe drauf, eine sub 1:30 ist auch fuer mich noch gut moeglich und Spomenko ist auch noch nicht ausser Reichweite ;-)

Auf der Zielgeraden:
savski_3_zieleinl

Ergebnisliste: savski_2009_rezultati_polu1

Die Statistik:
Streckenlaenge: 21,1km
Zeit: 1:29:28
Platz 18 von 220
Platz 5 von 34 in M40

PS. Haette ich das vorher gewusst… dann waer ich ein klein wenig schneller gelaufen… Heute hatte ich doch tastaechlich mal die Gelegenheit, in meiner Altersklasse in die Top 3 zu laufen, das wird mir wohl den Rest des Jahres bei einem Halbmarathon nicht mehr passieren. Der 3. Platz in M40 lag bei 1:28:52 (Gesamtrang 15).

Kategorien: Savski Polumaraton