
Was fuer eine Tag! Was fuer ein Wochenende! Das war der richtige Abschluss nach vielen Wochen mit vielen Kilometern. Bei idealen aeusseren Bedingungen habe ich mein Ziel, unter drei Stunden zu laufen – ich muss jetzt sagen – leicht, erreicht. Ueber die gesamte Strecke hatte ich alles unter Kontrolle: Tempo, Herzfrequenz, Trinken, Nahrung. Ich bin dabei nicht an meine Grenzen gegangen. Ergebnis: 2:56:43. Hab’ sogar in jede Fernseh-Kamera gegruesst, die ich gesehen habe. Den einen oder anderen Applaus fuer die Zuschauer oder die vielen am Rand spielenden Bands gabs auch noch dazu.

Ich bin sehr gluecklich ueber diese prima Zeit und die Tatsache, dass ich noch Luft fuer bessere Ergebnisse habe. Mein Polster sind – glaube ich – nochmal 2 bis 4 Minuten bei meiner derzeitigen Leistung. In zwei bis drei Schritten kann ich die 2:50 knacken (das ist jedenfalls meine Theorie).
Erst am Abend vor dem Start habe ich mir ueberlegt, mit welchem Tempo ich am besten laufe. Allerdings bin ich noch nicht sehr gut darin, meine eigene Leistung einzuschaetzen, so dass ich gerne die Hilfe und die Tips von Janko angenommen habe. Mein Programm sah nach einigen Minuten Diskussion und Gespraech dann so aus, ganz einfach:
- der erste Kilometer ist fast egal, denn es ist eng auf der Strecke: um 4:30 min waere prima
- Kilometer 3 bei 13 min
- Rest in 4:10 pro Kilometer.
…und er sagte noch: „Stick to the plan!“ – OK, das hab’ ich dann gemacht:
Mein 5k-Split:
0-5 km 21:21
5-10 km 20:55 (total 42:16)
10-15 km 20:51 (total 1:03:07)
15-20 km 20:47 (total 1:23:54)
20-25 km 20:57 (total 1:44:51)
25-30 km 20:44 (total 2:05:35)
30-35 km 20:58 (total 2:26:33)
35-40 km 21:06 (total 2:47:39)
oder Halbmarathon-Split:
erste Haelfte 1:28:26 – zweite Haelfte 1:28:16


Unser Klub AK Sljeme auf der Wiese vor dem Reichstag! Alle sind im Ziel angekommen und gluecklich, vier persoenliche Bestzeiten wurden erlaufen.

Das ist Finisher Medaille:




